"Benko- Size Does Matter" ist ein fiktionaler Spielfilm. Er erzählt vom Aufstieg RenéBenkos - und von einer Welt, die an ihn und an die er glaubte.Der österreichische Schauspieler und Kabarettist Thomas Stipsits sieht RenéBenkonicht besonders ähnlich - und genau darum geht es. Der Film will nicht das Leben vonBenkoimitieren, Stipsits und der Film übersetzenBenko. Der öffentlicheBenkoerschien in seinen Auftritten häufig verschlossen und schwer greifbar. Stipsits macht aus der öffentlichen Figur einen Menschen. "Benko- Size Does Matter" zeigt eine von RenéBenkoinspirierte filmische Figur mit Körper, Bauch und Stimme. Einen, dem man zuhört, dem man vielleicht sogar folgen, den man gar mögen möchte. Er gibtBenkoCharme, Witz, Verletzlichkeit und eine Nähe, die erst verständlich macht, warum andere sich von ihm überzeugen ließen.An der Seite von Thomas Stipsits spielt Heino Ferch. Er istBenkos unsichtbarer Schatten, seine innere Stimme: Mal Verführer, mal Gewissen, mal Antreiber. NurBenkokann ihn sehen. Gemeinsam erzählen Stipsits und Ferch eine von RenéBenkoinspirierte filmische Figur, einen filmischen Charakter, einen "Überflieger" aus der Finanzwelt mit Dellen, einen Getriebenen, einen Verführer und Verführten zugleich. Zwei Journalisten, gespielt von Harald Schrott und Renate Regel, schauen hinter die glänzende Oberfläche, sprechen mit zum Teil auch fiktionalisierten Weggefährten, Investoren und Insidern und setzen Stück für Stück das Bild eines Unternehmers und Immobilienimperiums zusammen, das immer größer wurde und schließlich zusammenbrach.In weiteren Rollen sind u. a. Patricia Aulitzky und Lisa Wagner zu sehen."Benko- Size Does Matter" ist eine Tragikomödie über Vertrauen, Macht und Maßlosigkeit - und über die Frage, warum so viele Menschen so lange an RenéBenkoglaubten.