Rocco Schiavone und die Questura bekommen auf Anordnung von ganz oben Verstärkung. Ausgerechnet der Vice Questore muss jetzt sein geräumiges Büro räumen und das obwohl er erfolgreiche Arbeit unter schwersten Bedingungen abliefert. Als die Leiche einer unbekannten Transsexuellen am Flussufer gefunden wird, ist Rocco eigentlich beleidigt - sollen doch Italo, Caterina und die anderen den Fall allein lösen. Er möchte in seinem neuen Dienstzimmer lieber schmollen. Lange hält es Rocco allerdings nicht aus und schon bald erwacht sein Jagdinstinkt. Dass es kaum verwertbare Spuren gibt, macht den erfahrenen Ermittler misstrauisch. Wird da etwas vertuscht? Und wenn, von wem? Sehr wundern muss sich Rocco auch über seine neue Kollegin Michela Gambino, die überall geheime Machenschaften vermutet. Warum also nicht auch im Aostatal? Rocco glaubt aber nur, was er selbst mit seiner untrüglichen Spürnase herausbekommt. Er kann nicht anders, als sich mit seiner kantigen Art mit den Mächtigen anzulegen.