Emil Keller (Heinz Rühmann) führt das nicht immer sonnige Dasein eines Untermieters. Seine Brötchen verdient er als technischer Zeichner. Herr Bollmann (Werner Fuetterer), sein Chef, und Herr Schimmel (Gustav Knuth), der Bruder seiner Wirtin, ehemals Preisboxer, machen dem gutmütigen kleinen Mann abwechselnd das Leben sauer. Keller liebt Anni (Ingeborg Körner), Bollmanns reizende Sekretärin, aber er ist viel zu schüchtern, ihr seine Gefühle zu gestehen. Eines Tages macht er eine Erbschaft, die Schimmel in die Augen sticht. Um davon zu profitieren, heckt er den Plan aus, Keller mit Emma (Gisela Trowe) zu verloben. Besagte Emma ist Schimmels Nichte, körperlich und geistig nicht gerade ein Musterexemplar begehrenswerter Weiblichkeit. Während Schimmel seine Ränke spinnt, steht Emil angstschlotternd seiner Erbschaft gegenüber: es sind nämlich drei Zirkuslöwen. Der Zirkusdirektor (Jakob Tiedtke) will aus ihm einen Dompteur machen, doch Emil ergreift lieber das Hasenpanier, in der Eile allerdings mit einem falschen Mantel. Der gehört einem Zauberkünstler und bewirkt, dass der arme Keller nach einem Tumult in der Straßenbahn wegen groben Unfugs im Kittchen landet. Dort holt Anni ihn zwar heraus, aber damit sind die Prüfungen für Emil keineswegs zu Ende.